Célia Mara - Bastardista

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Fusioniert wird heutzutage fleißig wo es nur geht. Gerade unsere Nachbarn drüben in Brasilien wissen, dass man mit traditionellen Bossa- und Samba-Rhythmen, einer Prise Elektro-Beat und einem ordentlichen Groove alle auf die Tanzfläche zieht.

Die Musik wird zunehmend internationaler und hybrid. Oder auch „Bastardista“: Geschlechts-, Rassen- und Klassenstrukturen durchbrechend.
Und genau damit befasst sich die in Wien lebende Brasilianerin Célia Mara und mixt gekonnt Jazz, Funk, Hip Hop, Bossa und Latin-Groove mit elektronischen Elementen, die zusammen mit ihrer sinnlichen, starken Stimme ein perfekt harmonisierendes Klangbild ergeben. Die Texte sprechen von urbanen Geschichten, Liebe, Migration und Transkulturalität, auf Portugiesisch, Französisch und Englisch. Denn Celia Mara verbindet ihre afro-geprägten, brasilianischen Einflüsse mit europäischen Strömungen, um einen erfrischenden transglobalen Sound zu kreieren, der mehr als Hitverdächtig ist. Rhythmen und Grooves, die ihren Weg unweigerlich durch den Gehörgang direkt in die Beine treiben und Songs die zu Ohrwürmern werden. Eine starke Frau, die nicht nur gute Musik schreibt, sondern auch Hilfsprojekte für die Favelas unterstützt und Workshops im Rahmen der UNESCO in Salvador/Bahia gegeben hat. Eine viel versprechende Künstlerin, von der hoffentlich noch viel zu hören sein wird. Gleichermaßen, ob auf dem Dancefloor, bei einem Konzert oder als Unterstützerin sozialer Projekte.

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